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TIROLER VERSICHERUNG und Sanatorium Kettenbrücke - gemeinsam für den Einsatz von Rückenprotektoren
Innsbruck, 23. Dezember 2009: Die Weihnachtsferien stehen vor der Tür. Tausende Wintersportbegeisterte werden sich auch heuer wieder auf Tirols Skipisten tummeln. Seit einigen Jahren immer dabei: der Skihelm, mittlerweile schon nicht mehr wegzudenken.
Und das ist gut so, denn viele schwere Kopfverletzungen können damit verhindert werden. Doch neben den Kopfverletzungen ist in den vergangenen Jahren auch Zahl der Wirbelsäulenverletzungen angestiegen. Zu den Risikogruppen zählen alle Hobbysportler und verstärkt auch ältere Personen und speziell Frauen. In der Wintersaison 2008/2009 ereigneten sich bei insgesamt 8 Mio. Schifahrern in Österreich rund 60.000 Unfälle, 0,5 - 1 % davon mit Verletzungen der Wirbelsäule. Mit einem Rückenprotektor kann jeder Sportler Eigeninitiative ergreifen und entsprechend vorsorgen.
Risiken so gut wie möglich verringern
Die Entwicklungen haben leider gezeigt, dass Hobbysportler verstärkt schwere Rückenverletzungen davon tragen. Deshalb hat sich die TIROLER VERSICHERUNG gemeinsam mit dem Sanatorium Kettenbrücke für eine neue Sicherheitskampagne entschieden. „Wir haben ja bereits mit der Skihelmaktion im Jahr 2006 begonnen und möchten die Tiroler und Tirolerinnen nun auf ein neues Sicherheitsthema aufmerksam machen" so Dr. Walter Schieferer, der Vorstandsvorsitzende der TIROLER VERSICHERUNG. Vorstand Mag. Franz Mair dazu: „Das Thema Rückenprotektoren passt zur Unternehmensphilosophie - die Aufgabe der TIROLER VERSICHERUNG ist es, präventive Maßnahmen zu vermitteln und wichtige Tipps zur Unfallvermeidung zu geben. Denn menschliches Leid und Verletzungen kann man leider in den meisten Fällen auch mit Geld nicht wieder gut machen."
Jeder kann vorsorgen
Ein Rückenprotektor schützt die Wirbelsäule und verringert die direkte Krafteinwirkung. Bei unsicheren Fahrern wird noch dazu eine für die Wirbelsäule gesündere, gerade Haltung hervorgerufen. Volle Pisten, hohe Geschwindigkeiten, Eisplatten und geringe Sturzräume führen dazu, dass jeder Sturz für den Rücken sehr gefährlich und noch dazu sehr schmerzhaft sein kann. Im Vergleich: Eine Person mit 70 kg fährt 40 km/h, bei einem Sturz wirken ca. 770 kg Kraft auf die Wirbelsäule ein. Ein Wirbel hält im Normalfall nur eine maximale Last von etwa 700 kg aus. Durch das Zusammenspiel von Knochen, Bandscheiben, Muskeln und Bändern erhöht sich die Belastungsfähigkeit unserer Wirbelsäule auf 2.000 bis 4.000 kg. „Präventive Maßnahmen sind immer sinnvoller, als ein langwieriger Heilungsprozess. Jede Verletzung, jeder Sturz, der vermieden werden kann ist ein Erfolg. Durch das Tragen eines Rückenprotektors kann die Anzahl und der Schweregrad von Wirbelsäulenverletzungen reduziert werden." erläutern die Spezialisten des WIK - Wirbelsäulenzentrum Innsbruck Sanatorium Kettenbrücke Dr. Michael Gabl und Dr. Michael Koller.
Die Risikogruppen
Jeder Hobbysportler, der sich im Winter auf die Skipiste begibt, kann für den eigenen Schutz entsprechend vorsorgen. „Natürlich gibt es auch hier einige Risikogruppen, die auf gar keinen Fall auf einen Rückenprotektor verzichten sollten: Menschen, die bereits an Osteoporose leiden, ältere Personen (ab 50) und hier vor allem Frauen, die von Osteoporose häufiger betroffen sind", so die Experten weiter. „Meine Tochter trägt schon jetzt beim Skifahren einen Rückenprotektor" erklärt Weltmeister Manfred Pranger. „Er kann in vielen Situationen helfen, gerade Skifahrer sind durch die Beschaffenheit der neuen Carvingski und die Fahrtechnik häufiger betroffen, Verletzungen der Brustwirbelsäule davon zu tragen" erläutert Andreas Kapfinger, der nach einem schweren Snowboardunfall selbst im Rollstuhl sitzt. Zum Thema Tragekomfort: „Auch mit Rückenprotektoren kann uneingeschränkt gefahren werden. Er ist elastisch und behindert nicht", versichern die Athleten.
TIROLER VERSICHERUNG V.a.G
Die TIROLER VERSICHERUNG ist ein Versicherungs-Verein auf Gegenseitigkeit (V.a.G.), der einzige Universalversicherer mit Sitz in Tirol und seit der Gründung im Jahr 1821 ausschließlich den Kunden (= Mitglieder) verpflichtet. Der Verein ist zu 100 % tirolerisch - was der Verein erwirtschaftet wird wieder in Tirol investiert. Die einzigartige Eigenkapitalausstattung macht die TIROLER zum sichersten Unternehmen in Österreichs Versicherungsbranche. Mit 264 Mitarbeitern, davon 65 im Außendienst, betreut die TIROLER VERSICHERUNG über 100.000 Kunden.
Das Sanatorium Kettenbrücke der Barmherzigen Schwestern GmbH
Das Wirbelsäulenzentrum Innsbruck Sanatorium Kettenbrücke WIK wurde 2008 eröffnet. Das Sanatorium Kettenbrücke wurde 1910 am heutigen Standort von der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul gegründet. Es sind nun 140 Belegärzte aus 23 Fachrichtungen und rund 200 Mitarbeiter tätig. Das private Krankenhaus verfügt über 150 Betten auf 7 Stationen. Zum Haus gehören zudem eine ambulante Physiotherapie, eine Tagesklinik, das Radiologische Institut Kettenbrücke RIK sowie die einzige private Geburtshilfe Tirols. Die Schwerpunkte liegen in den Fachbereichen Orthopädie, Unfallchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie, Augenheilkunde, Gynäkologie und Geburtshilfe. Ambulant und stationär werden jährlich 15.000 Patienten im Sanatorium Kettenbrücke behandelt - damit ist es eine der größten Privatkliniken Österreichs.
Weitere Informationen:
Martin Reiter TIROLER VERSICHERUNG Tel:+43 512 5313 1219 Mobil:+43 676 82828219 Fax:+43 512 5313 771219 martin.reiter@tiroler.at www.tiroler.at
Für Rückfragen: Silvia Pircher hofherr communikation gmbH Tel. +43 512 565610-24 Mobil +43 664 64 35 096 s.pircher@hofherr.com www.hofherr.com
Downloads:
PT_231209_Rueckenprotektoren.doc
PT_231209_Rueckenprotektoren.pdf
gabl_koller_pranger_kapfinger_schieferer_mair.jpg
Bildunterschrift: Die TIROLER VERSICHERUNG und das Sanatorium Kettenbrücke - gemeinsam für den Einsatz von Rückenprotektoren v.l.n.r. Dr. Michael Gabl, Dr. Michael Koller die Spezialisten des Wirbelsäulenzentrum Innsbruck Sanatorium Kettenbrücke, die erfolgreichen Skisportler Manfred Pranger und Andreas Kapfinger sowie die Vorstände der TIROLER VERSICHERUNG Dr. Walter Schieferer und Mag. Franz Mair.
gabl_koller_pranger.jpg
Bildunterschrift: Der Rückenprotektor muss perfekt sitzen v.l.n.r. die Spezialisten Dr. Michael Gabl und Dr. Michael Koller mit dem Weltmeister Manfred Pranger.
Ruckenprotektoren.jpg
Fotos: hofherr communikation/pircher
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