Neue Außenstelle der Werkstätte Telfs

Spatenstich zu weiteren Lebenshilfe Arbeitseinrichtung in der Kirchstraße 8 in Telfs

Telfs, 19.02.10: Die Werkstätte Telfs mit der Außenstelle „Second Hand Willkommen" bietet 43 Menschen mit Behinderung individuelle, bedürfnisorientierte Arbeits- und Bildungsmöglichkeiten sowie Möglichkeiten zur beruflichen Integration. Nun soll mit einer neuen Einrichtung dem wachsenden Bedarf an Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung in der Region Rechnung getragen und die Stammeinrichtung am Angerweg entlastet werden.

Wegweisendes Vorzeigeprojekt

Wenige Meter hinter der lebhaften Geschäftsstraße in Zentrum von Telfs, in der Kirchstraße 8, entsteht ein multifunktionelles Gebäude der Neuen Heimat Tirol. Die Lebenshilfe Tirol wird im Erdgeschoss dieses Objektes rund 380 qm2 für eine neue Arbeitseinrichtung für Menschen mit Behinderung anmieten.

„Die Lage in der Kirchstraße unter einem Dach mit den Sozialsprengel, ÄrztInnen und sonstigen Mietern bietet eine einmalige Chance neue Perspektiven und Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung zu schaffen" so der Geschäftsführer der Lebenshilfe Tirol, Mag. Paul Barbist, sichtlich erfreut über das neue Projekt und die gute Zusammenarbeit mit der Neuen Heimat Tirol.

 

Wunsch nach Arbeit steigt

Arbeit ist in unserer Gesellschaft ein wesentlicher Teil des Lebens, der die Lebensqualität des Einzelnen mitbestimmt. Über die rein existenzsichernde Funktion hinaus erfährt der arbeitende Mensch soziale und gesellschaftliche Anerkennung. Dies gilt für Menschen mit und ohne Behinderung. „Die Angebote in Telfs ermöglichen Menschen mit Behinderung eine gleichberechtigte und aktive Teilhabe am Arbeitsleben" stellt der Bereichsleiter für die Region Telfs, Georg Matzak fest. „Durch dieses neue Projekt im Zentrum von Telfs können wir noch mehr auf die Bedürfnisse unser KlientInnen eingehen und durch eine gemeinwesenorientierte Ausrichtung des Angebots einen Beitrag für die Bevölkerung in Telfs leisten und soziale Integration leben". Dabei orientieren sich die  Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung natürlich an den Fähigkeiten und Fertigkeiten der einzelnen KlientInnen und dienen der beruflichen Vorbereitung und Qualifikation am freien Arbeitsmarkt.

Wohnen für Menschen mit Behinderung

Im oberen Stockwerk des Projektes „Kirchstraße"  soll eine moderne  Wohneinheit für zwei Menschen mit Behinderung entstehen und das Büro des Ambulant Begleiteten Wohnens der Lebenshilfe Tirol angegliedert werden.

Perfekter Standort

Normalisierung durch Integration ist das Motto mit dem die Habilitierende Werkstätte Telfs Menschen mit Behinderung zu einem selbständigen Arbeiten begleitet. „Unser Ziel ist es jeden Menschen dabei zu assistieren, dass er seine Arbeit immer selbstbestimmter und selbständiger bewältigen kann, so Mag. Monika Sartor, Einrichtungsleiterin der Werkstätte Telfs. „Unsere KlientInnen freuen sich schon auf ihren neuen Arbeitsplatz und die Begegnungsräume hier im Zentrum von Telfs und fiebern dem Baubeginn schon erwartungsvoll entgegen."

 

Vielfältige Dienstleistungsangebote

Seit nunmehr 27 Jahren macht die Lebenshilfe Tirol in der Region Telfs menschliches möglich. War es zu Beginn nur eine Arbeitseinrichtung, steht den 54  Menschen mit Behinderung nun ein breites Spektrum an Dienstleistungen wie z.B. Ambulant- und Vollzeit Begleitetes Wohnen, Freizeitassistenz und Familienentlastung sowie zahlreiche Arbeitsangebote zur Verfügung. Insgesamt  45 MitarbeiterInnen (vorwiegend Teilzeit) assistieren den Menschen mit Behinderung bei der Bewältigung ihres Lebensalltages.

 

Kontakt:

Lebenshilfe Tirol
Geschäftsführer: Ing. Mag. Paul Barbist
Tel.: +43 50 434-0012
Mail: p.barbist@tirol.lebenshilfe.at

Werkstätte Telfs
Angerweg 2
6410 Telfs
Einrichtungsleiterin: Mag. Monika Sartor
Tel.: +43 676 88509 388
Mail: ws-telfs@tirol.lebenshilfe.at

Lebenshilfe: Job.Chance.Tirol

Anhand von sechs behinderten Menschen wird gezeigt, wie die Lebenshilfe Tirol diesen Menschen hilft, in das berufliche Leben einzusteigen und wie diese Menschen erfolgreich integriert wurden. Sechs von über 180 Menschen mit Behinderung in Tirol, denen die Lebenshilfe mehr Selbstständigkeit, ein eigenes Einkommen und ein neues Selbstwertgefühl vermitteln konnte.

Für Rückfragen:
Christian Winkler
hofherr communikation gmbh
Tel. +43 512 565616-20
Mobil +43 699 10 5205 10
c.winkler@hofherr.com
www.hofherr.com

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen unter c.winkler(at)hofherr.com gerne zur Verfügung.

Tirols erster Dorfladen von Menschen mit Behinderung

Lebenshilfe Tirol startet integrative Nahversorgung im Haus der Generationen in Schwaz

 

Schwaz, 17.09.2009: Erstmals in Tirol führen fünf Menschen mit Behinderung ihr eigenes Lebensmittelgeschäft. Der neue Dorfladen - ein SPAR-Partnerbetrieb auf rund 80m2 - leistet einen wichtigen Beitrag zur Nahversorgung in Schwaz, allen voran für die Nachbarn im Haus der Generationen.

Das Team des Lebenshilfe-Dorfladens nimmt sich für jeden Kunden die notwendige Zeit, damit aus stressigem Shopping wieder gemütliches Einkaufen mit kompetenter Beratung wird. Zusätzlich werden verschiedene Dienstleistungen wie die Lebensmittel-Zustellung, die Zusammenstellung von Geschenkskörben, die Gartenpflege der Grünanlagen des Haus der Generationen oder der Betrieb eines Hermes Paket-Shops angeboten.

Der Lebenshilfe-Dorfladen, mehr als nur ein Nahversorger

Mit der Eröffnung eines eigenen Lebensmittelgeschäftes beschreitet die Lebenshilfe Tirol neue Pfade. „Die Lebenshilfe Tirol leistet mit dem Dorfladen im Haus der Generationen ihren Beitrag zur Nahversorgung in Schwaz. Der Dorfladen bietet alle Vorzüge die man von den guten alten „Krämer Läden" kennt: Er ist kommunikative Drehscheibe und Treffpunkt für Alt und Jung. Die Kunden können sich kompetent beraten lassen, ohne Stress und Druck einkaufen oder sich die Waren und Geschenkkörbe bequem nach Hause liefern lassen. Selbstverständlich zu den gewohnten SPAR-Preisen", freuen sich die Lebenshilfe Tirol Geschäftsführer Mag. Anton Laucher und Mag. Paul Barbist. Der Dorfladen bietet zudem eine praxisnahe Beschäftigung für bis zu sechs KlientInnen die hier die nötige Qualifikation erhalten und ihr gelerntes Können direkt umsetzen können. „Wenn Menschen mit Behinderung eigenständig ihre Kunden und die Bewohner des Hauses der Generationen mit Grundnahrungsmittel versorgen können und der Dorfladen aktiv zu einem Treffpunkt in Schwaz wird, ist für mich die höchste Form der Integration erreicht", stellt Paul Barbist erfreut fest.

Neben dem Erlernen der fachlichen Tätigkeiten, wie z. B. Lagerhaltung, das Einräumen und Ordnen von Produkten, Etikettieren und Auspreisen oder das Bedienen an der Kassa, erhalten die MitarbeiterInnen unter Anleitung der Assistentin Christiane Metzich auch die Möglichkeit ihre soziale Kompetenz auszubauen. „Das Anbieten von Hilfe und Unterstützung beim Einkaufen, beim Einpacken der Produkte, die Freundlichkeit, Offenheit und Hilfsbereitschaft des Dorfladen-Teams schaffen besondere Werte im Miteinander".

Wegweisendes Vorzeigeprojekt

Auf rund 80m2 werden die wichtigsten Waren des täglichen Gebrauchs angeboten. "Die Idee der integrativen Nahversorgung ist ein wegweisendes Vorzeigeprojekt, das hoffentlich noch viele Nachahmer findet. Wir unterstützen die Lebenshilfe Tirol voll und ganz mit unserer jahrelangen Erfahrung und dem Know-How des traditionsreichsten Nahversorgers des Landes", betont Mag. Christoph Holzer, Geschäftsführer von SPAR Tirol und Salzburg. "Die Weitergabe unseres Wissens hinsichtlich Warenpräsentation, Einrichtung oder Kundenservice ist ein kleiner Beitrag, den wir gerne leisten, um Menschen mit Beeinträchtigung die Chance zu bieten, ein Stück Normalität leben zu können."

Das Dorfladen Team - qualifiziert und motiviert

Eines stand schon vor der Eröffnung fest: Das sechsköpfige Team rund um Lebenshilfe Regionalleiter DSA Franz Bittersam ist gut vorbereitet und topmotiviert. Andrea Heinrich hat bereits ein Praktikum in einem Lebensmittelgeschäft absolviert. Sie gilt als die Frühaufsteherin im Team und ist immer die erste im Dorfladen. Nur logisch, dass sie für das frische Brot zuständig ist „Ich schaue, dass die Leute immer frische Brötchen haben". Marion Holzknecht ist u.a. für die Warenannahme und -kontrolle zuständig: „Ich kontrolliere das Datum und achte darauf, dass die Lebensmittel nicht ablaufen. Dann schlichte ich die Waren und arbeite an der Kassa. Josef Bramböck arbeitete 10 Jahre in der Wäscherei in der Werkstätte Schwaz und „freut sich schon riesig darauf die Menschen zu bedienen". Sabrina Schnabl kann gut mit dem Computer umgehen und würde gerne an der Kassa arbeiten. „Zunächst werde ich aber mit Marion die Datumskontrolle durchführen und schauen, dass im Geschäft alles sauber ist". Martina Schöser ist die fünfte im Team der Lebenshilfe. Sie absolviert eine Lehre im neuen Dorfladen. Die Leitung obliegt der Lebenshilfe Mitarbeiterin Christiane Metzich aus Schwaz.

Haus der Generationen

Mit dem Haus der Generationen ist ein in Mitteleuropa einzigartiges Projekt des Zusammenlebens entstanden. Alte Menschen und Menschen mit Behinderung wohnen mit Jungfamilien und Kindern unter einem Dach und begegnen sich bei zahlreichen Veranstaltungen. Das Haus der Generationen ist ein Ort, an dem das Prinzip der Großfamilie in moderner Form gelebt werden kann, wo sich Menschen aller Generationen ganz selbstverständlich im Alltag begegnen, voneinander lernen und Unterstützung erfahren. Es bietet die Möglichkeit zur vielfältigen Interaktion von Menschen verschiedenen Alters und zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen freiwillig Engagierten und professionellen Kräften. Schließlich trägt das Haus der Generationen dazu bei, Isolation der verschiedenen Altersgruppen entgegen zu wirken. Das Zusammenleben fördert die Toleranz und das Verständnis zwischen den Generationen. Die Begegnungsstube für alle Pensionistenverbände der Stadt wird so wie das Wirtshaus und der neue Dorfladen für den notwendigen Kontakt zur Bevölkerung sorgen. „Die Errichtung eines Lebensmittelgeschäftes als wichtiger Treffpunkt für Kommunikation und Nahversorgung war mir ein großes Anliegen. In unserem Haus der Generationen bedeutet dieses Geschäft eine starke Bereicherung und eine großartige Ergänzung des gesamten Angebots", freut sich Bürgermeister Dr. Hans Lintner.

Hermes Paket Shop im Dorfladen

Im Paketshop der Firma Hermes können private Paket aufgegeben und abgeholt werden. Der Hermes-Zusteller (über 700 in Österreich) holen die Sendungen täglich ab und leiten dieses sofort weiter. Die Paketpreise von Hermes gestalten sich nach Größe der Sendung und nicht nach dem Gewicht.

Dienstleistungen des neuen Dorfladens:

  • Nahversorgung von wichtigen Artikeln des täglichen Lebens
  • Geschenksartikel aus Einrichtungen der Lebenshilfe
  • Geschenkkörbe
  • Glutenfreie Produkte
  • Zustellung von Lebensmitteln
  • Gartenpflege der Grünanlagen des Hauses der Generationen
  • Hermes Paket Shop

Öffnungszeiten:

MO - FR von 8:00-12:00 Uhr

MO, DI, DO, FR von 15:00-18:00 Uhr

Kontakt:

Dorfladen Schwaz

Falkensteinstraße 28

6130 Schwaz

Tel.: (050) 434 9320

Mobil: (0676) 88509 295

Email: dorfladen-schwaz@tirol.lebenshilfe.at

Für Rückfragen:
Christian Winkler
hofherr communikation gmbh
Tel. +43 512 565616-20
Mobil +43 699 10 5205 10
c.winkler@hofherr.com
www.hofherr.com