GKI ist aktiver Klimaschutz
Pro Jahr können 322.000 Tonnen CO2 eingespart werden
Oberes Gericht, 26.01.2012: Wie die letzten, vor wenigen Tagen veröffentlichten Zahlen des Lebensministeriums beweisen, ist Österreich von einer Einhaltung des im Kyoto-Protokoll vorgeschriebenen Maximalausstoßes von 68,8 Millionen Tonnen CO2 weit entfernt. Mit einer Überschreitung von 30 Millionen Tonnen für die Kyoto-Zielperiode ab 2008 bis Ende 2012 wird gerechnet. Strafzahlungen und damit Belastungen für den öffentlichen Haushalt von mehreren hunderten Millionen Euro drohen. Eine der wirksamsten Maßnahmen, diesem Negativtrend entgegen zu steuern, ist der Ausbau der erneuerbaren Energiequelle Wasserkraft, wie beispielsweise beim Projekt Gemeinschaftskraftwerk Inn.
GKI spart jährlich 322.000 Tonnen CO2
Die jährlichen CO2-Emissionen in Österreich sind innerhalb eines Jahres – von 2009 auf 2010 – um 4,9 Millionen Tonnen gestiegen. Die Realisierung des Gemeinschaftskraftwerks Inn (GKI) kann einer von vielen notwendigen Schritten sein, diesem Trend entgegen zu treten.
Das GKI ist ein Laufwasserkraftwerk und erzeugt jährlich 414,3 Millionen Kilowattstunden sauberen und CO2-freien Bandstrom. Mit diesem umweltfreundlichen Strom könnte das Kraftwerk ca. 90.000 heimische Haushalte versorgen und etwa 6,5 Prozent des jährlichen Energiebedarfs von Tirol decken.
Durch das Wasserkraftwerk GKI wird die Stromproduktion aus thermischen, mit fossilen Brennstoffen befeuerten Kraftwerken reduziert, sodass beispielsweise im Vergleich mit einem modernen Kohlekraftwerk insgesamt 322.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden können. Zudem würde der nicht benötigte Zukauf von Emissionsrechten in Form von CO2 -Zertifikaten der Republik Österreich aktuell eine jährliche Ersparnis von über 2 Millionen Euro bringen. Neben den 322.000 Tonnen CO2 würde das Projekt auch zu einer jährlichen Vermeidung von 180 Tonnen Stickoxiden, 168 Tonnen Schwefeldioxid sowie 8 Tonnen Feinstaub beitragen.
„Wir sind überzeugt, dass jeder, der sich für den Klimaschutz ausspricht, auch Ja zum Ausbau der Wasserkraft sagen muss. Das Gemeinschaftskraftwerk Inn ist diesbezüglich ein Vorzeigeprojekt. Deshalb hoffen wir auch im Sinne der Verbesserung des Klimas und der Reduktion der Luftschadstoffe auf eine rasche Realisierung“, ist Geschäftsführer Peter Weiskopf von den positiven Wirkungen des Projektes überzeugt.
Jobmotor GKI
Nicht zu vernachlässigen sind neben den ökologischen Aspekten auch die wirtschaftlichen Auswirkungen des Projektes. So werden für die Planung, Vorbereitung und Umsetzung des Projektes 1.590 Fachkräfte pro Jahr beschäftigt, insgesamt sollen in der Bauphase 5.540 Arbeitsplätze auf Jahresbeschäftigungsbasis geschaffen werden. Die direkte und indirekte Wertschöpfung des Projektes liegt – auf Kostenbasis 2006 – bei über 362 Millionen Euro. Davon fließen alleine 92 Millionen Euro in die Tiroler Wirtschaft.
Rückfragehinweis:
P8 HOFHERR
Markus Bischof
Tel: +43 664 5435084
Email: m.bischof@hofherr.com
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Dateianhänge
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PA_GKI ist Klimaschutz_ 260112.pdf | Dateigröße: 117 kB |


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